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Liebe
Paten und Interessenten,
wir können
inzwischen eine für uns alle und natürlich besonders für
die Wale erfreuliche Neuigkeit verkünden:
eines
unserer wichtigsten Etappenziele in unserem Projekt Dominika ist
erreicht.
Dominika wird bis auf
weiteres nicht mehr an den IWC-Sitzungen teilnehmen und daher nicht mehr für die Wiederaufnahme des Walfanges
stimmen!!!
Dies
ist natürlich eine höchst
erfreuliche Mitteilung. Durch das in den letzten Jahren stetig
gestiegene Spendenaufkommen und natürlich durch die Einnahmen aus dem
Patenschaftsprogramm, zu dem Sie einen erheblichen Teil beigetragen
haben war es möglich, unsere Arbeit vor Ort erheblich auszubauen und
eine Präsenz zu zeigen, die offensichtlich Wirkung zeigt.
Durch
unsere Aufklärungsarbeit an Schulen, unser umfangreiches
Informationsmaterial, die Ausweitung der Walbeobachtungen für Kinder,
deren Lehrern und Betreuern, konnten wir einen großen Teil der
Bevölkerung erreichen, welche bisher nicht einmal von dem reichhaltigen marinem Leben vor der Insel wusste. Mit diesen neuen Erkenntnissen,
verbunden mit dem (gewünschten) ansteigenden Tourismus, der wichtige
Arbeitsplätze schafft und zu einer Steigerung des Selbstbewusstsein
beiträgt wurde
der Druck auf die Verantwortlichen schnell größer.
Daher
ist es ein wichtiger Schritt, den die Regierung am 12. Juni 2008 verkündet
hat.
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Wie Sie sehen können, galt diese
Erklärung zunächst nur für die IWC-Tagung im Jahre 2008. Durch die
intensive Fortsetzung unserer Aufklärungsarbeit konnten wir erreichen,
dass auch in den Jahren 2009 und 2010 kein Vertreter Dominikas am
IWC-Treffen teilnimmt.
Da bei den Wahlen Ende 2009 die
Regierungspartei als stärkste Kraft im Lande bestätigt wurde, dürfen wir
auch in den nächsten Jahren mit dieser Abstinenz rechnen. Unser Ziel muss
es aber sein den nun erzeugten Druck auszubauen, um ein nachhaltiges
Nein Dominikas zum Walfang zu erreichen.
Mit Ihrer Hilfe werden wir
diesen erfolgreichen Weg weitergehen.
Um auch die weiteren
Projektziele zu erreichen - als da sind: |
- Projektziele
2.1. Einrichtung von Meeresschutzgebieten
2.2. Beendigung der positiven Haltung der
Regierung von Dominica zur Wiederaufnahme des kommerziellen Walfangs
(erfolgreich umgesetzt im Juni 2008)
2.3. Auf- und Ausbau einer
Pottwalforschungs- und Schutzstation im Anchorage Whale and Dive
Center (Roesau)
2.4. Weiterbildung und Aufklärungsprojekte
für einheimische Bevölkerung zum Meeresschutz und Meeressäugerschutz
mit Schwerpunktsetzung auf Kinder und Schulklassen
2.5. Durchführung von kostenlosen
Whale-Watch-Ausflügen und speziellen Schulungen zum Meeresschutz und
Meeressäugerschutz für einheimische Schulklassen
2.6. Etablierung von Regeln zum
umweltverträglichem Whale-Watching
2.7. Schulung und Aufklärung von Touristen
(u.a. Gäste von Kreuzfahrtschiffen)
2.8. Erforschung, Beobachtung und
Bestandserfassung des Pottwalbestandes, Aufbau einer Flukendatenbank,
Daten- und Informationsaustausch mit Forschungsinstituten wie der
Dalhousie Universität, Identifikation einzelner Pottwale und Aufbau
und Pflege eines Pottwal-Patenschaftsprogramms
2.9. Etablierung von Mikroprojekten für
die lokale Bevölkerung im Zusammenhang mit dem
Whale-Watching-Tourismus (z.B. lokale Herstellung und Verkauf von
Souvenirs)
3. Ausweitung der Meeressäugerschutz- und
Umweltbildungsprogramme auf die Nachbarinseln Guadeloupe und
Martinique mit dem Ziel ein länderübergreifendes karibisches
Meeresschutzgebiet für Wale und Delfine einzurichten
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